Kategorien Um der großen Anwendungsvielfalt von Stahl gerecht zu werden, wird der Stahl-Innovationspreis in vier Kategorien verliehen:
- Produkte aus Stahl: Ausgezeichnet werden serienreife Produkte, die ganz oder überwiegend aus Stahl bestehen und verbesserte oder neue Anwendungen für den Werkstoff Stahl ermöglichen. Sie zeichnen sich insbesondere durch Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit aus.
- Stahl in Forschung und Entwicklung/Verfahren: Ausgezeichnet werden Forschungs- und Entwicklungsleistungen sowie Verarbeitungsverfahren für verbesserte oder neue Stahlanwendungen.
- Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen: Ausgezeichnet werden serienfähige Bauteile, Elemente und Systeme aus Stahl, die beim Bauen neue Akzente hinsichtlich Architektur, Konstruktion, Wirtschaftlichkeit und Ökologie setzen.
- Stahl-Design: Ausgezeichnet werden Produkte aus Stahl mit beispielhaftem Design, deren Form und Funktion das kreative Potenzial des Werkstoffs unterstreichen.
Mit dem Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl" wurde 2009 die Innovation ausgezeichnet, die den Klimaschutz durch Verwendung des Werkstoffs Stahl in besonderer Weise voranbringt.
Teilnahmebedingungen Teilnahmeberechtigt sind Personen, Unternehmen, Institutionen sowie Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Die eingereichten Projekte müssen in den zurückliegenden fünf Jahren entwickelt worden sein. Stahl produzierende Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Schirmherrschaft Schirmherr des Stahl-Innovationspreises 2009 ist Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele & Cie. KG.
Jury Der Jury gehören Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung, Architektur und Design an.
Preisgelder Der Stahl-Innovationspreis 2009 ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert.
Sachpreis Jeder Preisträger erhielt als Sachpreis eine von der Heidelberger Künstlerin Stefanie Welk geschaffene Stahl-Skulptur. Das Kunstwerk steht für Intuition und Dynamik - zwei Quellen, aus denen Innovationen entstehen. Die Skulpturen wurden einzeln gefertigt und bestehen aus Blech, Profil und Draht.
Einsendungen Insgesamt wurden 644 Projekte für den Stahl-Innovationspreis 2009 eingereicht. Aus allen Einreichungen hat die Jury zunächst 36 Finalisten und schließlich 14 Preisträger ausgewählt. Die Projekte belegen beispielhaft die hohe Innovationskraft von Forschern und Entwicklern, Planern, Konstrukteuren und Designern in Deutschland und dokumentieren die Leistungsfähigkeit sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs Stahl.
Ausführliche Informationen zu den Gewinnern des Stahl-Innovationspreises 2009 finden Sie hier. Fotos von der Preisverleihung finden Sie hier.
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