Stahl-Innovationspreis 2009 / Medieninformationen

Stahl-Innovationspreis 2009 für SEAG



Fußbodensystem max4 aus Stahlblech
Flächige Elemente für schnelle Montage und niedrige Bauhöhen
 

Düsseldorf, 30. Juni 2009 - Die SEAG System-Elemente AG aus Eisenhüttenstadt ist für ihr Fußbodensystem „max4" mit dem Stahl-Innovationspreis 2009 in der Kategorie „Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen" ausgezeichnet worden. Eine Bewehrung aus Stahlblech ermöglicht extrem niedrige Aufbauhöhen und geringes Gewicht. Der Boden, der selbst auf Holzdielen verlegt werden kann, ist damit ideal für das Bauen im Bestand.

Konventionelle Fußbodensysteme sind oft schwer, bauen hoch auf und sind zeitaufwendig in der Montage. Das Unternehmen SEAG entwickelte ein Bodensystem mit einer neuartigen Bewehrung aus Stahlblech. Wissenschaftlich unterstützt wurden die Konstrukteure dabei von der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig. Der Boden eignet sich besonders für das Bauen im Bestand, da er nur geringe Aufbauhöhen und niedriges Gewicht hat.

Bauteile aus der Serienfertigung
In der Fläche miteinander verbundene und mit Fließestrich verfüllte Grundelemente mit den handlichen Abmessungen 1.192 mm x 556 mm bilden den sehr leichten, dünnen und enorm tragfähigen Fußbodenaufbau. Ausgangsmaterial ist feuerverzinktes Stahlblech mit einer Dicke von 0,5 mm. Das als Coil angelieferte Blech wird auf die erforderlichen Maße abgelängt, gestanzt und anschließend auf eine Bauteilhöhe von 10 mm tiefgezogen. Zwei Varianten stehen zur Verfügung. Je nach Ausführungstyp ergeben sich unterschiedliche Anordnungen von jeweils zwei übereinandergelegten und im Clinchverfahren gefügten Wabenplatten mit Aufbauhöhen von 15 mm oder 32 mm. Einschließlich des Fließestrichs mit einer Überdeckung von 5 mm beträgt das Systemgewicht nur 16 bis 45 kg/m2. Das ist im Vergleich zu üblichen Estrichdecken mit rund 65 mm Dicke äußerst gering.

Leicht und schnell montiert
Mit einem Gewicht von 5,8 kg/m2 sind die vorgefertigten Stahlblechelemente leicht zu transportieren und schnell zu verlegen. Die kraftschlüssige Verbindung erfolgt durch Überlappung der Wölbungen mit einem biegesteifen Stecksystem. Anpassungen an beliebige Grundrisse sind leicht möglich - bereits bei der Vorfertigung in der Werkstatt oder auch auf der Baustelle vor Ort. Bestehen Anforderungen an den Trittschallschutz, so können die Blechteile mit einer handelsüblichen Polystyrolplatte oder Trittschallmatte sowie Randdämmstreifen ausgestattet werden. Ein folienartiger Durchlaufschutz verhindert das Eindringen des Fließestrichs in die Dämmung.

Vor dem Verfüllen lassen sich Heizrohre oder Kabel in das System einziehen. Aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit des Stahlblechs reagiert ein solches Heizsystem innerhalb von wenigen Minuten und lässt sich präzise regulieren.

Hohe Tragfähigkeit
Bereits nach 12 bis spätestens 24 Stunden kann der Boden aufgrund der dünnen und damit schnell durchtrocknenden Estrichschicht für nachfolgende Gewerke freigegeben werden. Der Fußboden ist form- und kraftschlüssig über die Steckverbindungen der Einzelelemente miteinander verbunden, reißt nicht und macht damit Dehnungsfugen überflüssig. Traglasten bis zu 500 kg/m2 können bruchfrei und ohne Absinken der Fläche aufgenommen werden.

System als Problemlöser
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Neben der klassischen Verwendung im Wohnungs-, Büro- und Gewerbeneubau empfiehlt sich der Einbau des Fußbodensystems immer dann, wenn konventionelle Estrichböden an ihre Grenzen stoßen. Das ist insbesondere bei der Renovierung und Sanierung von Altbauten der Fall. Bei geringer zulässiger Belastbarkeit der Bestandsdecken, bei niedrigen Geschosshöhen oder fehlenden Anschlusshöhen im Treppenhaus sowie bei unebenen Untergründen bietet das System einfache Lösungen. Die integrierbare Niedrigtemperatur-Fußbodenheizung gewährleistet zudem hohen Wohnkomfort. Das neue Fußbodensystem aus Stahlblech bietet Architekten, Wohnungsbauunternehmen und Bauherren eine leichte, stabile und äußerst langlebige Lösung für wirtschaftliche Fußböden.

Kontakt:
Horst Woeckner
Stahl-Informations-Zentrum
Sohnstr. 65
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 6707-849
Fax: +49 (0)211 6707-344
E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de




 

  Systemaufbau mit Trittschalldämmung,
  Durchlaufschutz, Stahlblechelementen
  und Heizsystem
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Nach dem Verlegen erfolgt der Verguss
  mit Fließestrich. 
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Das Bild zeigt Gerd Klimke (SEAG)
  bei der Auszeichnung mit dem Stahl-
  Innovationspreis 2009 zwischen dem
  Schirmherrn Dr. Markus Miele (links) und
  dem Vorstandsvorsitzenden des Stahl-
  Informations-Zentrums, Prof. Dr.-Ing.
  Karl-Ulrich Köhler.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)


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  Die Gewinner des Stahl-Innovationspreises
  2009 mit dem Schirmherrn, Dr. Markus
  Miele, dem Vorstandsvorsitzenden des
  Stahl-Informations-Zentrums, Prof. Dr.-Ing.
  Karl-Ulrich Köhler, und der Moderatorin
  Eva Mähl.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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Die Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit einem Bericht über den Stahl-Innovationspreis und mit Angabe der Quelle genutzt werden. Im Falle der Berichterstattung bitten wir um einen Beleg.
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