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Frei Formbare Schale Fantasie gefordert
Düsseldorf, 30. Juni 2009 - Für die aus einem Edelstahlprofil gewickelte Formbare Schale hat die Nürnberger born product ideas Christofer Born den Stahl-Innovationspreis 2009 in der Kategorie „Design" erhalten. Je nach Bedarf und Inhalt kann die Schale immer wieder anders gestaltet werden.
Schalen sind Gefäße für unterschiedliche Zwecke. In ihnen werden Speisen und Getränke gereicht oder Gegenstände des täglichen Lebens aufbewahrt. Relativ zum Umfang ist ihre Form flacher als eine Schüssel, aber tiefer als ein Teller.
Solche Schalen haben von jeher in allen Kulturräumen große Bedeutung. In der Bibel wird von Opferschalen berichtet, buddhistische Mönche sammeln darin ihren Reis, Waagschalen kommen in Handel und Haushalt zum Einsatz. Im privaten Bereich werden sie auch gern zur Dekoration genutzt.
Schalen werden meistens aus Holz, Kunststoff, Glas, Porzellan, Ton oder Stahl hergestellt. Einmal in Form gebracht, kann diese nachträglich nicht mehr verändert werden. Dies gilt nicht für die „Formbare Schale" des Designers Christofer Born: Nach Wunsch und Notwendigkeit kann seine Schale immer wieder in unterschiedliche Formen gebracht werden. Die Fantasie des Benutzers ist dabei gefordert.
Die Verformbarkeit der von Born entwickelten Schale beruht auf Erfahrungen mit den aus anderen Bereichen der Technik bekannten schmalen Bandwickeln, seien sie aus Kunststoff oder aus Papier. Durch Verschieben des Wickels nach oben oder unten lassen sich schalenartige Gefäße formen, die allerdings wegen der Eigenschaften ihres Materials kaum in der Lage sind, Inhalt zu tragen. Zudem haben sie den Nachteil, bei zu großen Vertikalbewegungen leicht auseinanderzufallen.
Bei der „Formbaren Schale" besteht diese Gefahr nicht: Sie wird zwar auch als Wickel um einen Kern hergestellt, die spezielle Geometrie des etwa 80 m langen weiterentwickelten Profils aus Edelstahl Rostfrei verhindert jedoch, dass sich die Wicklungen voneinander trennen. Die Profilierung des schmalen Bandes und die Elastizität des Edelstahls geben der Schale Steifigkeit, so dass sie nicht kollabiert, wenn sie gefüllt wird. Der Werkstoff steht zudem für Langlebigkeit und hochwertige Anmutung. Auch die Reinigung der Schale erfolgt einfach, z. B. zusammengeschoben als flacher Teller in der Spülmaschine.
Die Schale existiert als Prototyp, mit dem die Gebrauchseigenschaften erprobt wurden. Das Konzept sieht eine Serienfertigung dieser aus nur zwei Einzelteilen bestehenden Schale vor, bei dem das schutzrechtlich angemeldete Profil kostengünstig im Rollwalzverfahren hergestellt wird. Weitere Kostenersparnis ist durch den produktionstechnisch ermöglichten Wegfall einer finalen Oberflächenbehandlung gegeben.
Mit der „Formbaren Schale" wird dem Benutzer ein Dekorations- und zugleich Gebrauchsgegenstand in die Hand gegeben, der die Kreativität des Besitzers immer wieder auf’s Neue herausfordert.
Kontakt: Horst Woeckner Stahl-Informations-Zentrum Sohnstr. 65 40237 Düsseldorf Tel: +49 (0)211 6707-849 Fax: +49 (0)211 6707-344 E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de
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