Stahl-Innovationspreis 2009 / Medieninformationen

Stahl-Innovationspreis 2009 für GRAFT und Kanera



Frei im Raum
"Kanera 1 D" - Doppelwaschtisch aus Stahl
 

Düsseldorf, 30. Juni 2009 - Das von der Berliner GRAFT Gesellschaft von Architekten für das Münsteraner Unternehmen Kanera entworfene Doppelwaschbecken „Kanera 1 D" ist mit dem Stahl-Innovationspreis 2009 in der Kategorie „Design" ausgezeichnet worden. Bei dieser frei im Raum zu positionierenden Beckenanlage stehen sich die Benutzer gegenüber.

Weil im Geschossbau Ver- und Entsorgungsleitungen fast immer in Kanälen in den Wänden geführt werden, sprechen einfache Installation und Kostengründe dafür, sanitäre Einrichtungen, d. h. Toiletten, Duschen, Waschbecken und Wannen, an diesen Bereichen der Wände zu platzieren.

Mit dem Doppelwaschbecken Kanera 1 D steht das Waschbecken erstmals in der Mitte des Bades. Es ist das erste Doppel-Waschbecken, das für eine freistehende Installation im Raum entwickelt wurde. Architekten und Bauherren eröffnen sich damit völlig neue Möglichkeiten für Raumgestaltung und Nutzung des Bades.

Die für designorientierte Hotels, den anspruchsvollen Wohnungs- und Hausbau sowie exklusive öffentliche Bereiche in Restaurants, Museen oder Wellnessanlagen entworfene Beckenanlage fällt sowohl durch ihre Größe als auch durch ihre Form auf. Kanera 1 D hat eine Breite von 1,60 m und eine Tiefe von 1,20 m. Gerade sind bei diesem Becken nur die Seiten, alle anderen Bereiche scheinen zu schwingen und zu fließen. Zwei sich diagonal gegenüberliegende Vertiefungen bilden die Waschbecken. Verbunden sind sie durch einen flachen Graben, der dazu beiträgt, das Element Wasser zu inszenieren und immer wieder neu zu erleben. Besondere Bedeutung erhalten in diesem Zusammenhang die den Arbeitsseiten gegenüberliegenden Erhebungen, die dort emporsteigendes oder von Armaturen hingeleitetes Wasser sanft wieder zurückfließen lassen. Bis beide Becken eine gemeinsame Wasseroberfläche bilden, verändert sich die Optik je nach Füllstand.

Freiraum ist nicht nur bei der Wahl der Armaturen gegeben: Diese können konventionell als Standarmatur am Beckenrand aufgestellt werden. Experimentierfreudige lassen das Wasser von der Decke kommen. Die Ableitung erfolgt in jedem Fall durch den Boden. Kreativität ist sowohl bei der Anbringung der Spiegel gefragt als auch bei der Wahl des passenden Unterbaus. Architekten und Bauherren erhalten mit diesem Doppelwaschbecken große Gestaltungsfreiheit.

Kanera 1 D wird aus Stahl im Tiefziehverfahren hergestellt. Mit einem Laser werden der Ziehrand abgetrennt und die Öffnungen für Armaturen und Abflüsse hergestellt. Anschließend wird das Email aufgebracht und eingebrannt.

Das ausgezeichnete Doppelwaschbecken macht das Bad zu einem Ort des Erlebens. Fließende Linien bei Badeinrichtungen waren in der Vergangenheit anderen Sanitärwerkstoffen vorbehalten. Mit Kanera 1 D stößt der Werkstoff Stahl auch in dieses Segment vor.

Kontakt:
Horst Woeckner
Stahl-Informations-Zentrum
Sohnstr. 65
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 6707-849
Fax: +49 (0)211 6707-344
E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de




  Zwei sich diagonal gegenüberliegende
  Vertiefungen bilden die Waschbecken,
  die durch einen flachen Graben verbunden
  sind.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Gerade sind bei diesem Doppel-
  waschbecken nur die Seiten, alle
  anderen Bereiche scheinen zu
  schwingen und zu fließen.
 
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Das Bild zeigt Dipl.-Ing. Arch. Sven Fuchs
  (GRAFT, 2. von links) und Christian
  Kaldewei (Kanera) bei der Auszeichnung
  mit dem Stahl-Innovationspreis zwischen
  dem Schirmherrn Dr. Markus Miele
  (links) und dem Vorsitzenden des
  Stahl-Informations-Zentrums, Prof.
  Dr.-Ing. Karl-Ulrich Köhler.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Die Gewinner des Stahl-Innovationspreises
  2009 mit dem Schirmherrn, Dr. Markus
  Miele, dem Vorstandsvorsitzenden des
  Stahl-Informations-Zentrums, Prof. Dr.-Ing.
  Karl-Ulrich Köhler, und der Moderatorin
  Eva Mähl.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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Die Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit einem Bericht über den Stahl-Innovationspreis und mit Angabe der Quelle genutzt werden. Im Falle der Berichterstattung bitten wir um einen Beleg.
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