Stahl-Innovationspreis 2009 / Medieninformationen

Stahl-Innovationspreis 2009


Feuerwerk der Stahl-Innovationen

Am 30. Juni 2009 ist der Stahl-Innovationspreis verliehen worden. Insgesamt 14 Preisträger nahmen in Düsseldorf aus den Händen des Schirmherrn Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter der Miele & Cie. KG, und des Vorsitzenden des Stahl-Informations-Zentrums, Prof. Dr.-Ing. Karl-Ulrich Köhler, ihre Auszeichnungen entgegen. In diesem Jahr feiert der Stahl-Innovationspreis sein 20-jähriges Jubiläum. 644 Projekte wurden eingereicht. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert.

„Die Stahlindustrie in Deutschland steht für Innovation und Zukunft, sie sorgt dadurch mit für die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Vielzahl stahlbasierter Wertschöpfungsketten", beschreibt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh, die Bedeutung von Innovationen für die Stahlindustrie. „Durch ein enges Netzwerk in den Bereichen Forschung und Entwicklung werden industrielle Innovationen vorangetrieben und Zukunft gestaltet."

Der Stahl-Innovationspreis, der seit 1989 alle drei Jahre ausgelobt wird, ist einer der bedeutendsten Wettbewerbe seiner Art in Deutschland. „Die Resonanz von 644 eingereichten Projekten in diesem Jahr kann ich nur als überwältigend bezeichnen. Kein anderer Innovationswettbewerb in unserem Land kommt auch nur annähernd an dieses Ergebnis heran", stellt Karl-Ulrich Köhler fest.

Mit der achten Auslobung im Jahr 2009 feiert der Stahl-Innovationspreis sein 20-jähriges Jubiläum. „Ich begrüße die Initiative des Stahl-Informations-Zentrums, neuen Ideen mit Stahl eine Bühne zu bereiten. Der Stahl-Innovationspreis 2009 beweist die Kreativität derer, die mit diesem Werkstoff umgehen", so Schirmherr Markus Miele.

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Produkte aus Stahl" die Firma Sirch (Kaufbeuren) für einen Abrollcontainer in gewichtsoptimierter Bauweise. Der Container ist bis zu 45 % leichter. Die Unternehmen Schaeffler (Herzogenaurach) und Hirschvogel Umformtechnik (Denklingen) erhielten die Auszeichnung für die Leichtbau-Ausgleichswelle, die in modernen Pkw-Motoren für Laufruhe sorgt und Gewicht spart. Den Stahl-Innovationspreis 2009 bekam ebenfalls das neue ICE-Kettensystem von RUD Ketten (Aalen), das um ein Drittel leichter ist und in einem Temperaturbereich von -60 °C bis +300 °C eingesetzt werden kann.

In der Kategorie „Forschung und Entwicklung" erhielt das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (Düsseldorf) die begehrte Auszeichnung für die Entwicklung einer neuen Werkstoffgruppe, die so genannten TRIPLEX-Leichtbaustähle. Sie vereinen hohe Festigkeiten mit guter Umformbarkeit. SHEET CAST TECHNOLOGIES (München) wurde für eine Verbundbremsscheibe ausgezeichnet, die Gewichts- und Eigenschaftsvorteile mehrteiliger Bremsscheiben besitzt, aber wesentlich kostengünstiger herzustellen ist. Die REINZ-Dichtungs-GmbH (Neu-Ulm) erhielt den Preis für die Entwicklung von Klettverbindungen aus Federstahlbändern, metaklett genannt.

Vier Preisträger gab es in der Kategorie „Bauen": Die SEAG (Eisenhüttenstadt) für das Fußbodensystem „max4" aus Stahlblechelementen, das wenig wiegt, schnell zu verlegen ist und eine geringe Aufbauhöhe besitzt. Das Ingenieurbüro Neuner + Graf (Garmisch-Partenkirchen) erhielt gemeinsam mit der Planungsgemeinschaft Zwischenräume (München) den Preis für einen Fußgängersteg aus wetterfestem Baustahl in Taufkirchen. Das Unternehmen Contrial (Wuppertal) wurde für den stabilen Fassadenhalter
ConArc aus Edelstahl Rostfrei ausgezeichnet, mit dem sich aufgrund seines außergewöhnlich großen Verstellbereichs die Wandabstände bei der Montage vorgehängter Fassaden flexibel einstellen lassen. Die Ingenieurgesellschaft SSF Ingenieure (München) war mit Deutschlands erster voll verschweißter, integraler Stahl-Verbundbrücke aus großformatigen Rohren erfolgreich.

In der Kategorie „Design" prämierte das Stahl-Informations-Zentrum die Formbare Schale aus Edelstahl Rostfrei der Firma born product ideas (Nürnberg), die je nach Verwendungszweck in immer neue Formen gebracht werden kann. Eine weitere Auszeichnung ging an die Architektengesellschaft GRAFT (Berlin) gemeinsam mit der Firma Kanera (Münster) für das frei im Raum stehende Doppelwaschbecken Kanera 1 D aus emailliertem Stahl. Für die in den Boden eingelassene, bodenebene Duschfläche BETTEFLOOR wurde die Firma Bette (Delbrück) mit dem Preis ausgezeichnet.

Den Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl" erhielt das Unternehmen Siemens Energy Sector (Berlin) für die Entwicklung der Gasturbine SGT5-8000H. Sie wird im kombinierten Gas- und Dampfbetrieb bei einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 60 % eine Leistung von 530 MW erreichen. „Enorme Potenziale für den Klimaschutz lassen sich vor allem mit neuen und verbesserten Produkten aus Stahl freisetzen.", erläutert Karl-Ulrich Köhler.

Der Stahl-Innovationspreis wird seit 20 Jahren verliehen, um innovative Ideen und Produkte zu fördern, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und ihnen bei der erfolgreichen Positionierung im Markt zu helfen. Zahlreiche Gewinner früherer Wettbewerbe haben bereits von der Auszeichnung profitiert und eigene Erfolgsgeschichten geschrieben.

Die Dokumentation über den Stahl-Innovationspreis 2009 ist beim Stahl-Informations-Zentrum in Düsseldorf oder hier erhältlich.

Kontakt:
Horst Woeckner
Stahl-Informations-Zentrum
Sohnstr. 65
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 6707-849
Fax: +49 (0)211 6707-344
E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de


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  Logo des Wettbewerbs 2009
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Alle Gewinner erhielten eine von der
  Heidelberger Künstlerin Stefanie Welk
  geschaffene Stahl-Skulptur "Innovatrice". 
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Prof. Dr.-Ing. Karl-Ulrich Köhler,
  Vorsitzender des Vorstands des
  Stahl-Informations-Zentrums
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Schirmherr Dr. Markus Miele,
  Geschäftsführender Gesellschafter
  Miele & Cie. KG
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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  Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der
  Wirtschaftsvereinigung Stahl und
  Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh
  (Quelle: Stahl-Zentrum)

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  Die Gewinner des Stahl-Innovationspreises
  2009 mit dem Schirmherrn, Dr. Markus 
  Miele, dem Vorstandsvorsitzenden des
  Stahl-Informations-Zentrums, Prof. Dr.-Ing.
  Karl-Ulrich Köhler, und der Moderatorin
  Eva Mähl.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

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Die Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit einem Bericht über den Stahl-Innovationspreis und mit Angabe der Quelle genutzt werden. Im Falle der Berichterstattung bitten wir um einen Beleg.
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