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Spundwände aus Stahl sind seit mehr als einem Jahrhundert bewährte Bauelemente in vielen Bereichen der Bauindustrie.
Sie sind eigenständige Bauwerke, bilden Teile eines bleibenden Bauwerkes oder erfüllen als Bauhilfsmaßnahmen zeitlich begrenzte Aufgaben.
Stahlspundwände wurden ursprünglich für den Wasserbau entwickelt. Am sog. Hohentorshafen in Bremen sollte im Jahre 1902 eine Uferwand gebaut werden.
Der Bremer Baurat Tryggve Larssen erfand für dieses Bauprojekt die erste "Eiserne Spundwand", ein U-förmiges Spundwandprofil, an das ein kleines Z-Profil angenietet wurde.
Heute werden Stahlspundwände auch bei Tunneln, Tiefgaragen, Baugruben und als endgültige Bestandteile von Geländesprüngen bei Verkehrswegen eingeplant. Weitere Einsatzgebiete sind Lärmschutzwände, Brückenwiderlager und Dichtwände zur Sicherung von Deponien und Altlasten.
Weiterentwicklungen bei den Spundwandprofilen, aber auch bei der Einbring- und Gerätetechnik eröffnen heute eine Vielzahl von Einsatzzwecken, die vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar waren.
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