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Vormaterial
Dachpfannen aus Stahl werden aus feuerverzinkten Stahlfeinblechen gefertigt. Die Oberflächenbeschichtung des stählernen Kerns bildet eine dreilagige, doppelseitige Schutzhülle: Auf dem Zinküberzug haftet eine Passivierungsschicht, die ihrerseits von einer Primerschicht überzogen ist. Die äußere Hülle bildet eine widerstandsfähige Außenhaut, die in der Regel aus Polyester besteht. Die Kombination dieser organischen Beschichtungen mit dem inneren Zinküberzug schützt umfassend und für viele Jahrzehnte vor Korrosion und Verwitterung. Das Basismaterial ist nach DIN EN 10326 sowie DIN EN 508-1 gefertigt. Des Weiteren werden die Bestimmungen der DIN 18807 erfüllt.
Umwelteigenschaften und Recycling
Stahldachpfannen sind ein ausgesprochen ressourcenschonender Baustoff, da ihr Materialbedarf dank moderner Kaltwalztechnologie optimiert ist: Die Schicht aus feuerverzinktem Stahl, die den Kern von Dachpfannen bildet, ist nur 0,5 bis maximal 0,7 mm stark. Die beidseitige, je dreilagige Oberflächenveredelung gewährleistet eine Haltbarkeit des Materials über viele Jahre - die hohe Festigkeit des Vormaterials Stahl verbindet sich dadurch mit höchster Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung und Wettereinflüsse. Der einmal produzierte Baustoff besitzt also eine langfristige Haltbarkeit. Gleichzeitig ist der für seine Erzeugung notwendige Energieeinsatz moderat. Damit zeigen Dachpfannen aus Stahl insbesondere unter Betrachtung ihres Gesamt-Lebenszyklus' eine ausgesprochen günstige Ressourcenbilanz. Dachpfannen aus Stahl lassen sich am Ende Ihres Lebenszyklus’ unproblematisch entsorgen und recyceln. Bei ihrer Demontage fallen weder Bauschutt noch chemische Abfallprodukte an, die eine gesonderte Entsorgung erfordern würden. |
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