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Neue Konzepte für ultraleichte Automobil-Anbauteile aus Stahl
Porsche Engineering Services, Inc., hat das Projekt UltraLight Steel Auto Closures (ULSAC) im Jahr 2000 erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse belegen das hohe Leichtbaupotenzial des Werkstoffs Stahl auch bei Karosserieanbauteilen.
ULSAC ist die Studie eines aus 30 Unternehmen bestehenden internationalen Konsortiums von Stahlherstellern. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Karosserie-Leichtbauprojektes ULSAB in 1998 haben sie erneut Porsche Engineering Services, Inc., Troy, Michigan, USA, mit der Entwicklung ultraleichter Karosserieanbauteile aus Stahl für Personenkraftwagen beauftragt.
Benchmarking und Zielsetzung
In der Konzeptionsphase wurden Karosserieanbauteile von 18 Fahrzeugmodellen des Baujahres 1997 verglichen. Bei den Türkonzepten handelte es sich um dachintegrierte Türen, Türen mit Fensterrahmen und fensterrahmenlose Türen. Die Konstruktionskonzepte für Motorhauben umfassten konventionelle Hauben und solche mit integriertem Kühlergrill. Bei den Kofferraumdeckeln wurden Fahrzeuge mit Stufenheck und mit Heckklappe ausgewählt.
Bei den untersuchten Bauteilen wurden Gewichte (bei Türen ohne Glas), Abmessungen und Strukturausführungsstandards ermittelt, Konstruktionen und Komponenten bewertet. Die Gewichtsdaten wurden normalisiert, indem das Gesamtgewicht eines Bauteils auf seine reale Oberfläche bezogen wurde. Der daraus ermittelte Kilogrammwert pro Quadratmeter macht einen direkten Vergleich der unterschiedlich großen Teile möglich. Unter Berücksichtigung des ULSAB-Oberflächenmodells aus der Stylingstudie wurden die Ziele festgelegt. |