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ULSAB = UltraLight Steel Auto Body ist ein Projekt, das Ende 1994 gestartet wurde mit dem Ziel, eine ultraleichte Karosserie aus Stahl (ohne Anbauteile) für einen fünfsitzigen Pkw der oberen Mittelklasse zu entwickeln, die
- deutlich leichter als die Karosserien vergleichbarer Fahrzeuge ist,
- alle Anforderungen bezüglich Funktion und Sicherheit erfüllt,
- hinsichtlich Design, Aufbau, Werkstoffauswahl und Verarbeitung auch für künftige Fahrzeuggenerationen einsetzbar ist,
- in Großserie ohne Mehrkosten gefertigt werden kann.
Auftraggeber des 22 Mio. US-$ Projekts war ein weltweites Konsortium von seinerzeit 35 Stahlproduzenten aus 18 Ländern, darunter aus Deutschland die Preussag Stahl AG (heute Salzgitter AG) und die ThyssenKrupp Steel AG / ThyssenKrupp Automotive AG.
Die Leitung für Konstruktion und praktische Umsetzung lag bei Porsche Engineering Services, Inc., Troy/USA - eine Tochtergesellschaft der Stuttgarter Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG.
Die Demonstrationskarosserien wurden 1998 weltweit der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die wichtigsten Ergebnisse: Im Vergleich zu den bei Projektbeginn ausgewählten Referenzfahrzeugen derselben Klasse 25% geringeres Karosseriegewicht, bis zu 80% höhere Steifigkeit, hohe Crash-Sicherheit sowie kostengünstige Herstellung.
Die Ziele wurden erreicht durch den Einsatz innovativer Stahlprodukte und neuerer Verarbeitungstechniken wie höher- und hochfeste Stähle, geschweißte Platinen ("Tailored Blanks"), Stahl-Sandwichbleche, Innenhochdruckumformung sowie Laserschweißen beim Zusammenbau.
Ein ganzheitlicher Konstruktionsansatz ("Holistic Design") nutzt die Potentiale der Stahlprodukte und der Verarbeitungstechniken optimal.
Am ULSAB-Projekt beteiligte europäische Stahlunternehmen:
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