Medieninformationen

Medienbrücke München

 


Neue Büros in luftiger Höhe

Düsseldorf, den 21.09.2011 - Spektakulärer Eyecatcher im Südosten Münchens ist die neue Medienbrücke, die im Zuge der Strukturplanung „Rund um den Ostbahnhof" jetzt fertig gestellt wurde. Statt eines üblichen vertikalen Büroturms entwickelten die Planer einen horizontalen Bautyp, der in dem aufstrebenden Stadtteil unübersehbar neue architektonische Akzente setzt.

Auf dem ehemaligen Gewerbegelände im Stadtteil Heidhausen haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Firmen der Medienbranche auf circa 100.000 Quadratmeter Nutzfläche angesiedelt. Mit über 100 Unternehmen handelt es sich um den führenden Medienstandort Münchens. Der Blick fällt unweigerlich auf ein futuristisches Brückenbauwerk, die neue Medienbrücke, die nach einem Entwurf des Münchner Büros Steidle Architekten realisiert wurde.

Auf zwei massiv ausgeführten Erschließungskernen schwebt in 30 Meter Höhe ein dreigeschossiger, über 30 Meter langer und 23 Meter breiter Riegel über den Bestandsbauten. So entstanden in luftiger Höhe mit Blick bis zu den Alpen auf rund 7.500 Quadratmeter Nutzfläche loftartige Büros. Das unter dem Baukörper vorhandene Areal schafft Freiraum für öffentliche Grünflächen und die Erschließung des neuen Stadtquartiers.

Das Haupttragsystem des Bauwerks besteht aus zwei zweigeschossigen Stahlfachwerkträgern und den beiden Stahlbetonkernen. Die Stahlkonstruktion aus Hohlprofilen wurde fast vollständig in der Werkstatt vorgefertigt, mit Sondertransporten nach München gebracht, vor Ort zusammengesetzt und verschweißt. Ein Raupenkran hob die je 215 Tonnen schweren Fachwerkträger in ihre endgültige Position an den Aufzugstürmen. Ein zusätzliches Geschoss wurde unten an die Hauptträger angeschraubt. Der weitere Ausbau des Gebäudes erfolgte nach Fertigstellung der Hauptdecke in konventioneller Bauweise.

Die Stahlprofile sind im Innern des Gebäudes aufgrund eines intelligenten Brandschutzkonzepts sichtbar belassen und prägen den Charakter der modernen Büroflächen. Trotz des hohen Glasanteils in der Fassade erreicht das Gebäude sehr gute energetische Werte. Die effektive Gebäudetechnik und gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wirkten sich ebenfalls positiv auf die Auszeichnung des Bauwerks mit dem LEED Nachhaltigkeitszertifikat in Gold aus.

Das Stahl-Informations-Zentrum stellt das innovative Bauwerk ausführlich in seinem neuen Stahl und Form Heft vor. Die Publikation (S+F 047) ist hier kostenfrei erhältlich.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Hans Allkämper
Stahl-Informations-Zentrum
Sohnstraße 65
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 6707-844
Fax: +49 (0)211 6707-344
E-Mail: hans.allkaemper@stahl-info.de

 

Das neue Brückenbauwerk erhebt sich über der vorhandenen Bebauung

 

  Das neue Brückenbauwerk erhebt sich
  über der vorhandenen Bebauung
  (Quelle: Stefan Müller-Naumann)

 
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