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Flexibel vs. starr
Welche Art von Schutzeinrichtungen man auch betrachtet, in jedem Fall muss die Anprallenergie des Fahrzeuges absorbiert werden. Starre Einrichtungen beteiligen sich an dieser Aufgabe nicht. Hier muss die gesamte Anprallenergie vom Fahrzeug aufgenommen werden. Es kommt auch vor, dass Fahrzeuge von der harten Wand so zurückprallen, dass ein erhöhtes Risiko weiterer Kollisionen mit zunächst Unbeteiligten Dritten besteht. Ebenfalls gab es bereits tödlich verlaufene Unfälle, bei denen das Fahrzeug über das starre Schutzsystem in den Gegenverkehr katapultiert wurde. Das Prinzip „Je härter desto besser" ist im Fahrzeugbau schon lange veraltet. Hier ist die Entscheidung „Pro flexibel" also längst gefallen. Man entwickelt immer ausgeklügeltere Knautschzonen, um die Insassen insbesondere bei Frontalkollisionen vor Verletzungen zu schützen. Seitlich steht im Fahrzeug naturgemäß weniger Raum zur Verfügung. Deshalb sind die Fahrzeuginsassen bei seitlichen Kollisionen mit vergleichbarer Anprallenergie gefährdeter als beim Frontalaufprall. Deswegen sind, um das Verletzungsrisiko der Fahrzeuginsassen zu minimieren, flexible und natürlich durchbruchsichere Auffangeinrichtungen auf den Straßen erforderlich. Nach heutigem Stand der Technik der Schutzeinrichtungen, stellen Stahlschutzplanken für diesen Zweck die optimale Lösung dar. Nur sie erfüllen die höchsten Ansprüche an die Anprallheftigkeit, indem sie einen Teil der Aufprallenergie durch Verformung aufnehmen.
Weitere Informationen finden Sie in dieser Informationsschrift und in diesem Film.
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